Bratislava mit den Fotokerlen: Ein Wochenende zwischen Freundschaft, Fotografie und Bier
Mit der Westbahn nach Bratislava: Der Start mit Hindernissen
Diesmal geht’s nach Bratislava – endlich wieder mit den Fotokerlen auf der Achse. Allerdings etwas dezimiert: Gottfried, unser moralischer Kompass und bekennender Punti-Fan, muss leider daheimbleiben. Sein tapferer Kampf gegen die Angina hat nichts gebracht – am Freitag war sie stärker als er.
Rein in die Westbahn, na nicht so schnell: Eine ganze Stunde müssen wir warten, bis die ÖBB-Konkurrenz endlich auftaucht. Zeit genug, um uns zu stärken und Flüssigkeit einzukaufen. Die Zugfahrt selbst? Recht unspektakulär – modern, gemütlich, der Schaffner freundlich und sammelt sogar die Leergebinde ein.



Dank Gottfrieds Zeitplanung schaffen wir es trotzdem, die U-Bahn zum Schwedenplatz zu erwischen und pünktlich beim TwinCity-Liner-Terminal einzutreffen.




Wir sitzen erste Reihe, fußfrei – na ja, fast. Unser Equipment lassen wir nicht unbewacht im Gepäckregal liegen, sondern stellen es vor uns ab. Die Fahrt mit dem Schiff ist interessant, auch wenn die Scheiben leider relativ dreckig sind und das Fotografieren erschweren. Immerhin: Am Heck kann man im Freien stehen und es zumindest versuchen.





Bratislava: Fotospots, Bier und ein Hauch von Geschichte
In Bratislava angekommen, geht’s per Uber ins Hotel Saffron. Man kann sagen, was man will – praktisch ist es schon. Die App zeigt an, wann das Taxi kommt, die Bezahlung läuft automatisch, und man spart sich die ganze Handlerei. Vom Hotel erzähl ich morgen mehr, gut gelegen und schöne Zimmer.



Doch dann geht’s ans Eingemachte: Fotografieren. Nicht nur um der Bilder willen, sondern vor allem um der Freundschaft und gemeinsamen Zeit. Unser erster Stopp: der Platz der Freiheit. Der Park, der Brunnen Družba (Freundschaft) und die Regierungs- und Universitätsgebäude bieten einiges an Motiven. Der Platz entstand in den 1950er-Jahren als Teil der sozialistischen Stadtplanung – heute wirkt er wie ein stilles Denkmal vergangener Zeiten, aber mit einer ganz eigenen Ästhetik.
















Nach der Anstrengung meldet sich der Durst – und der Hunger. Also ab ins FABRIKA the beer pub. Das Lokal ist wirklich nett: Das Bier süffig, das Essen gut und vor allem – es passt einfach zu einem Bierpub. Kein Schnickschnack, nur guter Geschmack.





Doch wir sind ja zum Fotografieren da, nicht nur zum Genießen. Also weiter in die Staré Mesto. Die engen Gassen, das warme Abendlicht auf den Fassaden – hier fühlt sich die Stadt an wie ein lebendiges Museum. Die Altstadt entstand im Mittelalter, aber viele Gebäude wurden im 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Besonders sehenswert: Die Michaelertor-Gasse, wo sich die Geschichte in jeder Ecke widerspiegelt.









Ein Zwischenstopp zum Tagesabschluss
Auf dem Nachhauseweg – und ja, Gehen macht durstig – kehren wir noch im Kollárko ein. Sehr nette Bedienung (wie man auf den Foto oben sieht), große Auswahl und der perfekte Ort, um den ersten Tag Revue passieren zu lassen.
Doch bevor ich vom zweiten Tag und der Heimreise erzähle, mache ich hier einen Break. Es folgt ein zweiter Teil – mit mehr Fotos, mehr Bratislava und vielleicht sogar einem kleinen Geheimtipp.